Die beliebtesten Studiengänge

most popular coursesAuch wenn sich das Angebot an Studiengängen gewaltig in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat, so ist die Nachfrage nach einem Wirtschaftsstudium doch gleichbleibend hoch geblieben, und zwar bei Frauen und Männern gleichermassen. Zunehmend wird das BWL-Studium aber auch spezialisiert, zum Beispiel zum Wirtschaftsingenieur oder Wirtschaftsinformatiker.

Vor allem bei Frauen ist auf Platz 2 nach wie vor Germanistik. Fast die Hälfte aller Germanistikstudierenden wollen nach dem Studium Lehrer werden. Die anderen verbleiben entweder im universitären Betrieb oder nehmen Jobs in der Medienbranche an.

Bei den Männern steht auf dem zweiten Platz Maschinenbau geschrieben. Einer der Gründe ist die grosse Chance, einen Beruf zu bekommen – etwa 90 Prozent finden im ersten Jahr nach dem Uniabschluss eine Anstellung.

Medizin ist übrigens auch eine Frauendomäne, fast doppelt so viele Frauen wie Männer studieren Medizin, was vielleicht auch an den schwierigen Zulassungsvoraussetzungen liegt. Es gibt etwa 50.000 Studienplätze, aber weitaus mehr Bewerber, weshalb Medizin schon seit langem mit einem Numerus Clausus belegt ist.

So gut wie Maschinenbau, wenn es um Berufsaussichten geht, ist heute Informatik. Wer weiss, wie man programmiert oder wie man Netzwerke verwaltet, kann sich nach dem Studium zumindest in Deutschland schon fast den Job aussuchen. Hier sind es immer noch mehr Männer als Frauen, letztere holen aber auf.

Jura ist ebenfalls ein Klassiker, wenn es um die Beliebtheit von Studiengängen geht. Tausende entscheiden sich jedes Jahr für den Studiengang, so mancher bricht aber auch ab. Viele versprechen sich vor allem hoch dotierte Jobs in der Industrie oder bei grossen Anwaltskanzleien.

Während bei den Frauen Biologie zumindest auf Platz 7 der Beliebtheitsskala steht, so ist Physik auf Platz 10 die einzige Naturwissenschaft die es unter die Top 10 bei den Männern bringt. Bei den Frauen sind es noch Psychologie und Erziehungswissenschaften sowie Anglistik, die die Liste vervollständigen. Bei den Männern kommen noch Elektrotechnik und Volkswirtschaft hinzu.

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