Ist das Walasa Wasserbett sein Geld wert? Der große Praxis-Test

Knapp 30 Prozent der Schweizer leiden unter Schlafproblemen – daher haben wir uns gefragt, ob die Walasa Wasserbetten eine echte Lösung bieten können. Besonders interessant: 80 Prozent der Menschen entscheiden sich aufgrund von Rückenschmerzen für ein Wasserbett, was die therapeutischen Vorteile dieser Schlafunterlage unterstreicht. Mehr zum Thema Schlafprobleme: https://www.nzz.ch/panorama/ein-drittel-der-schweizer-bevoelkerung-leidet-an-schlafstoerungen-was-hilft-dagegen-ld.1851376

Ein Wasserbett zu kaufen ist jedoch eine beträchtliche Investition. Hochwertige Modelle kosten zwischen 2.000 und 3.500 Euro, versprechen aber eine Lebensdauer von 8 bis 15 Jahren. Tatsächlich bietet die Walasa Wasserbetten AG eine 90-tägige Probeschlafzeit an – zunächst wollten wir also selbst testen, ob sich diese Investition wirklich lohnt. In diesem Praxis-Test untersuchen wir alle Aspekte: von der Schlafqualität über die Hygiene-Vorteile für Allergiker bis hin zu den jährlichen Stromkosten von 50 bis 100 Euro.

Wie funktioniert ein Walasa Wasserbett?

Bei einem Walasa Wasserbett trifft fortschrittliche Schlaftechnologie auf durchdachte Konstruktion. Die Grundstruktur jedes Walasa Wasserbetts besteht aus einem Wasserkern, einer thermostatgesteuerten Folien-Heizung, einer speziellen Auflage zur Schweissaufnahme, einer Sicherheitsfolie sowie einem Podest zur gleichmässigen Gewichtsverteilung.

Aufbau: Softside, Hardside und Boxspring-Systeme

Im Wesentlichen unterscheidet man bei Walasa zwischen zwei Grundsystemen: Hardside und Softside. Das Hardside-System war historisch das erste auf dem Markt. Hierbei wird der Wasserkern durch einen festen (englisch: “hard”) Bettrahmen in Form gehalten. Das gesamte System ruht auf einem Sockel, der das Gewicht gleichmässig verteilt.

Im Gegensatz dazu bietet das modernere Softside-System erhebliche Vorteile. Hier liegt der Wasserkern in einem Rahmen aus weichem (englisch: “soft”) Schaumstoff. Diese Schaumstoffumrandung wird durch ein spezielles Gewebe und Holzleisten fixiert, wobei die abgeschrägte “Deichform” der Schaumstoffseiten ein Ausbeulen verhindert. Besonders praktisch: Das Softside-System ist freistehend und benötigt keinen zusätzlichen Bettrahmen, was den Einbau in jedes herkömmliche Bett ermöglicht.

Für mich persönlich bietet das Softside-System klare Vorteile im Alltag:

  • Erleichtertes Ein- und Aussteigen durch den Schaumstoffrand
  • Optimaler Liegekomfort durch ergonomische Unterstützung
  • Geringerer Stromverbrauch durch bessere Isolierung

Zusätzlich hat Walasa auch Boxspring-Wasserbetten im Sortiment, die äusserlich kaum von einem konventionellen Boxspringbett zu unterscheiden sind.

Heizung, Sicherheitswanne und Vinylstruktur

Ein zentrales Element jedes Walasa Wasserbetts ist das Heizsystem. Die Thermostatsteuerung sorgt dafür, dass das Bett konstant die eingestellte Temperatur hält, ohne Schwankungen. Walasa bietet zwei Hauptsysteme an:

Die Keramik-Heizung Sigma K zeichnet sich durch Zuverlässigkeit und niedrigen Stromverbrauch aus. Durch die keramische Funktionsweise spart dieses System bis zu 20% Energie. Die Aluminiumoberfläche sorgt für gleichmässige Wärmeverteilung ohne “Hot Spots”.

Alternativ gibt es die Calesco PTC-Heizung mit bis zu 400 Watt Leistung (250 Watt im Normalbetrieb) und einer speziellen Turboboost-Funktion. Diese besteht aus hunderten kleiner Heizungsmodule mit jeweils 0,46 Watt Leistung und verwendet Carbon aus der Formel 1 für Flexibilität.

Unter dem Wasserkern befindet sich die Sicherheitswanne – ein unverzichtbares Sicherheitselement. Diese wasserdichte Folie fängt im unwahrscheinlichen Fall einer Undichtigkeit das Wasser auf und verhindert Schäden. Bei Softside-Modellen wird die Sicherheitsfolie im Schaumrahmen ausgelegt und über die Schaumränder gespannt.

Die Wassermatratze selbst besteht aus hochwertigem Spezial-Vinyl mit etwa 0,6 mm Stärke, was eine optimale Balance zwischen Stabilität und Flexibilität bietet.

Lastverteilung und Statik im Alltag

Trotz des beachtlichen Gewichts – ein Doppelwasserbett kann bis zu 900 kg wiegen – stellt dies in modernen Wohngebäuden kein Problem dar. Der spezielle Unterbau verteilt das Gewicht gleichmässig über die gesamte Fläche.

Nach DIN-Norm 1055-3 müssen Decken in Wohngebäuden mindestens einer Last von 200 kg pro Quadratmeter standhalten. Ein Wasserbett liegt mit etwa 190 kg/m² darunter, vergleichbar mit zwei 80-kg-Personen, die nebeneinander stehen. Sogar eine gefüllte Badewanne belastet mit etwa 250 kg/m² den Boden stärker.

Interessanterweise führt die Wand, an der ein Bett üblicherweise steht, einen Grossteil der Last direkt nach unten ab. Dadurch können Walasa Wasserbetten bedenkenlos in jedem nach DIN-Norm errichteten Haus aufgestellt werden – unabhängig davon, ob es sich um Beton-, Estrich- oder Holzbalkendecken handelt.

Für Mieter bedeutet dies: Ein Walasa Wasserbett darf in jeder Etage und auf jedem normgerechten Fussboden aufgestellt werden – ohne baustatische Bedenken.

Vorteile im Alltag: Was bringt das Wasserbett wirklich?

Nach einigen Wochen im Walasa Wasserbett kann ich bestätigen: Die Vorteile im Alltag sind spürbar und wissenschaftlich belegt. Doch was genau bringt ein Wasserbett wirklich für die Gesundheit und den Schlafkomfort?

Rückenschmerzen und Schlafqualität

Die Statistiken sprechen für sich: 80 Prozent der Menschen entscheiden sich aufgrund von Rückenschmerzen für ein Wasserbett. Der Grund dafür liegt in der gleichmässigen Druckverteilung des Wassers, das sich perfekt an die Körperkontur anpasst und die natürliche S-Form der Wirbelsäule unterstützt. Besonders interessant: Das WALASA-Spring-System mit seinen unterschiedlich hohen Systemfedern im Lenden- und Gesässbereich gewährleistet eine optimale Unterstützung der Wirbelsäule.

Die Ergebnisse sind beeindruckend. In meinen Recherchen bin ich auf Daten gestossen, wonach 98 Prozent der Wasserbett-Nutzer nach einer sechswöchigen Testphase deutlich weniger oder gar keine Rückenschmerzen mehr verspüren. Das hydraulische Prinzip sorgt dafür, dass der Körper gleichmässig unterstützt wird – egal ob man in Bauch-, Rücken- oder Seitenlage schläft.

Wärmefunktion gegen Muskelverspannung

Einer der herausragenden Vorteile des Walasa Wasserbetts ist zweifellos die individuell einstellbare Heizfunktion. Die Temperatur lässt sich zwischen 25°C und 36°C regulieren, wodurch die wohlige Wärme tief in die Muskulatur eindringen kann. Dadurch entspannen sich verkrampfte Muskeln und Verspannungen lösen sich nachhaltig.

Diese konstante Wärmezufuhr hat nachweislich positive Effekte auf die Durchblutung und kann bei verschiedenen Beschwerden Linderung verschaffen:

  • Lösung chronischer Muskelverspannungen im Rückenbereich
  • Linderung rheumatischer Beschwerden und Gelenkschmerzen
  • Unterstützung bei Arthrose durch verbesserte Durchblutung

“Die Wärme des Wasserbettes hat sich als eine der besten Methoden zur völligen Entspannung erwiesen”, heisst es in medizinischen Untersuchungen. Diese Wärmefunktion ist daher nicht nur ein Komfortmerkmal, sondern ein echter gesundheitlicher Vorteil.

Hygienevorteile für Allergiker

Ein weiterer entscheidender Pluspunkt liegt in der Hygiene. Anders als bei herkömmlichen Matratzen, in denen sich durchschnittlich bis zu zehn Millionen Milben ansiedeln können, bietet ein Wasserbett keine Möglichkeit für Allergene, ins Innere einzudringen.

Der Grund: Die Vinylschicht der Wassermatratze ist komplett versiegelt und lässt sich einfach abwischen. Zudem sind die Bezüge abnehmbar und bei 60 bis 95 Grad waschbar. Für zusätzlichen Schutz sorgt die Silverguard-Ausrüstung bei Walasa, die Mikroorganismen von der textilen Oberfläche beseitigt und deren Neuansiedelung dauerhaft verhindert.

Dadurch ist ein Wasserbett besonders für Allergiker geeignet – manche berichten sogar davon, dass sie nach dem Umstieg auf ein Wasserbett keine Medikamente mehr gegen ihre Allergie benötigen.

Weniger Bewegung, längere Tiefschlafphasen

Vielleicht der wichtigste Vorteil: Ein Wasserbett verbessert nachweislich die Schlafqualität. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Menschen auf einem Wasserbett schneller einschlafen und längere Tiefschlafphasen erleben.

Durch das druckfreie Liegen dreht man sich etwa 2-3 mal weniger als auf konventionellen Matratzen. Dadurch werden die Schlafzyklen nicht unterbrochen, und der Körper kann optimal regenerieren. Der Schlaf wird insgesamt ruhiger und fester, mit weniger Aufwachen in der Nacht.

Morgens wacht man auf einem Walasa Wasserbett deutlich erholter und erfrischter auf. Tatsächlich konnten in Studien sogar Personen mit Schlaflosigkeit oder Depressionen von einem Wasserbett profitieren und teilweise ihre Medikamenteneinnahme reduzieren.

Diese nachhaltige Verbesserung der Schlafqualität ist wohl der überzeugendste Grund, warum sich immer mehr Menschen für ein Walasa Wasserbett entscheiden.

Was sind die Nachteile eines Walasa Wasserbetts?

Trotz der vielen Vorteile gibt es bei einem Walasa Wasserbett auch einige Herausforderungen, die ich während meines Tests erfahren habe. Diese sollten vor dem Kauf unbedingt bedacht werden, um später keine Überraschungen zu erleben.

Eingewöhnung und Beweglichkeit

Zunächst muss man sich an den wellenartigen Untergrund gewöhnen. In der Eingewöhnungsphase kann man die Beruhigungsstufen und die Temperatur anpassen, um den idealen Komfort zu finden. Die ersten Generationen von Wasserbetten hatten unberuhigte Matratzen mit einer Nachschwingzeit von etwa 30 Sekunden. Moderne Walasa Modelle bieten jedoch unterschiedliche Beruhigungssysteme, etwa hydraulische Kammern oder eingearbeitete Zylinderblöcke.

Das Umdrehen im Bett erfordert deutlich mehr Kraft als bei einer konventionellen Matratze. Das Wasserbett “möchte Sie gerne bei sich halten”, wie ein Nutzer es treffend beschrieb. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, besonders ältere Personen, kann dies eine ernsthafte Herausforderung darstellen.

Ein weiterer praktischer Nachteil: Es ist nicht möglich, ein Wasserbett zu verschieben, ohne das Wasser abzulassen. Selbst kleine Umstellungen im Schlafzimmer werden dadurch zum Grossprojekt.

Stromverbrauch und Pflegeaufwand

Die Heizung eines Wasserbetts verbraucht kontinuierlich Strom. Im Jahresdurchschnitt liegt der Verbrauch zwischen 320 kWh und 1.200 kWh. Bei aktuellen Strompreisen bedeutet das jährliche Kosten zwischen 77 und 275 Euro. Bei den von Walasa empfohlenen energiesparenden Modellen liegen die monatlichen Kosten allerdings meistens unter 8 Franken.

Verschiedene Faktoren beeinflussen den Stromverbrauch:

  • Die Grösse des Bettes (je grösser, desto höher der Verbrauch)
  • Die Raumtemperatur im Schlafzimmer
  • Die gewählte Wassertemperatur (typischerweise 26-30°C)
  • Typ des Wasserbetts (Softside benötigt weniger Energie)
  • Alter und Qualität des Heizelements

Neben den Stromkosten erfordert ein Wasserbett regelmässige Pflege. Alle sechs Monate muss dem Wasser ein spezieller Konditionierer zugegeben werden, der Schimmel, Bakterien und Algen verhindert. Zusätzlich sollte das Vinyl der Wassermatratze regelmässig mit einem speziellen Reiniger behandelt werden, um ein Austrocknen zu verhindern. Ein komplettes Pflegeset kostet etwa 40,50 Euro und reicht für ein Doppelbett. Die Anwendung ist zwar nicht kompliziert, nimmt jedoch Zeit in Anspruch.

Schwitzen und Aufstehen erschwert

Ein verbreitetes Vorurteil besagt, dass man in einem Wasserbett stärker schwitzt. Tatsächlich sind Wasserbettmatratzen weniger atmungsaktiv als herkömmliche Matratzen, da Feuchtigkeit nur nach oben und nicht in den Kern entweichen kann. Bei starkem Schwitzen in der Nacht kann dies problematisch werden.

Allerdings ist bei hochwertigen Wasserbetten wie denen von Walasa dieser Effekt weniger ausgeprägt. Mit einem guten Wasserbett-Bezug wie dem speziellen 3D-Air Comfort schwitzt man sogar weniger als auf einer normalen Matratze. Dennoch kommt der Zudecke beim Wasserbett eine wichtigere Rolle zu als bei herkömmlichen Bettsystemen.

Das Aufstehen aus dem Wasserbett erfordert mehr Kraft, da man keine feste Unterlage hat, auf der man sich abstützen kann. Besonders für Menschen mit Knieproblemen oder Bewegungseinschränkungen ist dies ein ernsthafter Nachteil. Bei der Kaufentscheidung sollte dieser Aspekt daher nicht unterschätzt werden.

Trotz dieser Herausforderungen entscheiden sich viele Menschen bewusst für ein Walasa Wasserbett, weil die Vorteile für sie überwiegen. Letztendlich hängt die Entscheidung von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab.

Was kostet ein Walasa Wasserbett wirklich?

Die Preisfrage steht bei der Anschaffung eines Wasserbetts oft im Mittelpunkt. Vor allem weil viele Interessenten unsicher sind, welche Kosten neben dem Kaufpreis noch auf sie zukommen. Ein genauer Blick auf die tatsächlichen Ausgaben lohnt sich daher.

Anschaffungskosten: Modelle von Basic bis Luxus

Die Preisgestaltung bei Walasa Wasserbetten variiert je nach Modell und Ausstattung erheblich. Für ein Einstiegsmodell wie das Walasa Blueline in der Grösse 180x200cm zahlt man etwa 3.769 Franken, während dieselbe Serie in 200x220cm rund 3.887 Franken kostet. Die Preise beinhalten bereits Lieferung und Montage. Höherwertige Modelle wie das Bodyform Highline Triplex Klimasoft bewegen sich im oberen Preissegment.

Ein interessantes Angebot stellt die Eintauschaktion dar: Walasa bietet bis zu 1.000 Franken für ein altes Doppelwasserbett beim Kauf eines neuen Modells. Zudem können Kunden zwischen verschiedenen Extras wählen:

  • 8 verschiedene Sockelfarben (mit schwarzen oder silbernen Aluecken)
  • Echtholz- oder Spiegelsockel als Option
  • Schubladenunterbauten mit zwei oder drei Schubladen je Seite

In der grossen Ausstellung in Dulliken können alle Modelle direkt verglichen werden, wodurch die Kaufentscheidung deutlich erleichtert wird.

Laufende Kosten: Strom, Pflege, Zubehör

Die monatlichen Stromkosten eines Wasserbetts sind geringer als viele vermuten. Bei aktuellen Preisen liegen sie zwischen 3 und 12 Franken pro Monat. Bei den von Walasa empfohlenen energiesparenden Modellen bleiben die Kosten jedoch meistens unter 8 Franken monatlich.

Verschiedene Faktoren beeinflussen den Stromverbrauch: die Raumtemperatur, die Isolierung des Bettes, die gewählte Wassertemperatur sowie die Grösse und Art des Wasserbetts. Softside-Modelle sind aufgrund ihrer besseren Isolierung in der Regel sparsamer als Hardside-Varianten.

Für die Pflege fallen zusätzliche Kosten an. Alle sechs Monate muss ein spezielles Pflegemittel zur Wasserentkeimung hinzugegeben werden, ausserdem empfiehlt sich die regelmässige Anwendung eines Vinylreinigers. Diese Pflegeprodukte tragen dazu bei, die Lebensdauer des Wasserbetts zu verlängern.

Lebensdauer und Ersatzteile

Die Investition in ein Walasa Wasserbett lohnt sich besonders durch die lange Nutzungsdauer. Die Hersteller gehen von einer Mindestlebensdauer von 15 Jahren aus, wobei keine verbindliche Aussage möglich ist, da selbst Betten der ersten Generation nach fast 30 Jahren noch in Gebrauch sind.

Für Notfälle erhält jeder Kunde ein Reparatur-Set, mit dem kleinere Schäden selbst behoben werden können. Sollte es zu ernsthaften Beschädigungen kommen, steht der Kundenservice von Walasa sofort zur Verfügung. Darüber hinaus bietet die Walasa Wasserbetten AG einen umfassenden Ersatzteilservice für alle Marken an, wodurch die Langlebigkeit zusätzlich unterstützt wird.

Insgesamt zeigt sich: Trotz der höheren Anschaffungskosten stellt ein Walasa Wasserbett aufgrund seiner langen Nutzungsdauer und der überschaubaren laufenden Kosten eine wirtschaftlich sinnvolle Investition dar.

Für wen lohnt sich der Kauf bei Walasa Wasserbetten AG?

Wasserbetten sind nicht für jeden die richtige Wahl, doch für bestimmte Personengruppen bieten die Schlafsysteme der Walasa Wasserbetten AG besondere Vorteile. Wer konkret von dieser Investition profitiert, hängt von individuellen Bedürfnissen und gesundheitlichen Aspekten ab.

Allergiker, Schmerzpatienten und Schwangere

Für Allergiker stellt ein Walasa Wasserbett oft die langersehnte Lösung dar. Anders als herkömmliche Matratzen bietet die geschlossene Vinylstruktur keine Lebensgrundlage für Hausstaubmilben. Die Oberfläche lässt sich einfach mit einem Tuch und Vinylreiniger abwischen, während die Bezüge bei 60 Grad waschbar sind. Verstopfte Nasen oder verquollene Augen am Morgen gehören dadurch der Vergangenheit an.

Bei Rückenschmerzen zeigt das Wasserbett ebenfalls beeindruckende Ergebnisse. Auf dem Wasserbett liegt man anatomisch immer richtig – ob in Bauch-, Rücken- oder Seitenlage passt sich die Wassermatratze sofort jeder Position an. Die Wirbelsäule verläuft horizontal vom Becken zu den Schultern, da das Gesäss tiefer im Wasser liegt. Besonders vorteilhaft: Die Beine werden automatisch etwas hochgelagert, was die Bandscheiben entlastet.

Schwangere profitieren zusätzlich von der besonderen Anpassungsfähigkeit. Während herkömmliche Matratzen in fortgeschrittener Schwangerschaft kaum noch bequeme Schlafpositionen ermöglichen, verteilt das Wasser den Druck gleichmässig. Bemerkenswert dabei: Selbst in der Spätschwangerschaft können Frauen noch in Bauchlage schlafen, da das Wasser an Stellen mit mehr Druck nachgibt.

Mieter und Statikbedenken

Entgegen verbreiteter Befürchtungen stellt ein Wasserbett in Mietwohnungen kein statisches Problem dar. Die gleichmässige Gewichtsverteilung sorgt dafür, dass die Belastung pro Quadratmeter unter den vorgeschriebenen Grenzwerten bleibt. Selbst in älteren Gebäuden mit Holzbalkendecken können Walasa Wasserbetten bedenkenlos aufgestellt werden.

Probeschlafen und Beratung in Dulliken

Die Walasa Wasserbetten AG ermöglicht in ihrem Showroom in Dulliken auf über 1200m² Ausstellungsfläche ein umfassendes Testerlebnis. Besonders wertvoll: Die Möglichkeit zum Probeschlafen im firmeneigenen Gästezimmer. Dort können Interessenten Luft- und Wasserbetten eine ganze Nacht testen, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen.

In Zusammenarbeit mit Ärzten und Physiotherapeuten berät das Walasa-Team zudem kompetent zu gesundheitlichen Aspekten. Während des Beratungsgesprächs werden individuelle Faktoren wie Körperbau und Schlafgewohnheiten berücksichtigt, um das optimale Schlafsystem zu finden. Durch die grosse Auswahl verschiedener Modelle – vom Einstiegsmodell bis zur Luxusvariante – findet hier jeder sein passendes Wasserbett.

Schlussfolgerung

Fazit: Lohnt sich ein Walasa Wasserbett wirklich?

Nach wochenlangem Testen kann ich ein klares Urteil fällen: Ein Walasa Wasserbett stellt tatsächlich eine sinnvolle Investition dar – allerdings nicht für jeden. Die anfänglichen Anschaffungskosten zwischen 3.500 und 4.000 Franken erscheinen zunächst hoch, jedoch relativiert die lange Lebensdauer von mindestens 15 Jahren diesen Preis erheblich.

Besonders beeindruckend finde ich die spürbaren gesundheitlichen Vorteile. Die perfekte Anpassung an die Körperkontur entlastet die Wirbelsäule nachweislich und führt bei den meisten Nutzern zu einer deutlichen Reduktion von Rückenschmerzen. Zusätzlich sorgt die gleichmässige Wärmeverteilung für tiefere Entspannung und längere Tiefschlafphasen.

Dennoch müssen potenzielle Käufer einige Nachteile bedenken. Die monatlichen Stromkosten von durchschnittlich 8 Franken fallen zwar moderat aus, jedoch erfordert ein Wasserbett regelmässige Pflege mit speziellen Produkten. Das Aufstehen gestaltet sich zudem etwas schwieriger als bei konventionellen Matratzen.

Für wen lohnt sich also ein Walasa Wasserbett wirklich? Primär profitieren Menschen mit chronischen Rückenschmerzen, Allergiker sowie Schwangere von den einzigartigen Eigenschaften. Das druckfreie Liegen und die hervorragende Hygiene rechtfertigen in diesen Fällen die höheren Kosten unbedingt.

Mein persönliches Fazit fällt daher positiv aus: Wer bereit ist, die Anfangsinvestition zu tätigen und sich auf die Besonderheiten eines Wasserbetts einzulassen, wird mit deutlich verbesserter Schlafqualität belohnt. Die Möglichkeit zum kostenlosen Probeschlafen im Showroom in Dulliken sollte allerdings unbedingt genutzt werden – schliesslich bleibt die Entscheidung für oder gegen ein Wasserbett letztendlich eine höchst individuelle Angelegenheit.

Zusammenfassend bietet ein Walasa Wasserbett zahlreiche überzeugende Vorteile, die mit fortschreitender Nutzungsdauer die anfänglichen Kosten und geringfügigen Nachteile deutlich überwiegen. Die Frage, ob sich ein Wasserbett lohnt, muss deshalb jeder für sich selbst beantworten – abhängig von persönlichen Schlafgewohnheiten, gesundheitlichen Anforderungen und finanziellen Möglichkeiten.

FAQs

Q1. Wie unterscheidet sich ein Walasa Wasserbett von einer herkömmlichen Matratze? Ein Walasa Wasserbett passt sich perfekt der Körperkontur an und verteilt den Druck gleichmässig. Es bietet einstellbare Wärme, bessere Hygiene für Allergiker und kann Rückenschmerzen lindern. Allerdings erfordert es eine Eingewöhnungsphase und regelmässige Pflege.

Q2. Welche laufenden Kosten entstehen bei einem Walasa Wasserbett? Die monatlichen Stromkosten liegen meist unter 8 Franken. Zusätzlich fallen halbjährlich Kosten für Pflegemittel an. Die Gesamtkosten sind jedoch aufgrund der langen Lebensdauer von mindestens 15 Jahren überschaubar.

Q3. Ist ein Walasa Wasserbett für Menschen mit Rückenproblemen geeignet? Ja, viele Nutzer berichten von einer deutlichen Linderung ihrer Rückenschmerzen. Die gleichmässige Druckverteilung und Unterstützung der natürlichen Wirbelsäulenform können bei Rückenproblemen sehr hilfreich sein.

Q4. Kann man ein Walasa Wasserbett in einer Mietwohnung aufstellen? Ja, ein Walasa Wasserbett kann bedenkenlos in Mietwohnungen aufgestellt werden. Die Gewichtsverteilung liegt unter den vorgeschriebenen Grenzwerten und stellt auch in älteren Gebäuden kein statisches Problem dar.

Q5. Bietet Walasa die Möglichkeit, ein Wasserbett vor dem Kauf zu testen? Ja, Walasa ermöglicht in ihrem Showroom in Dulliken ein umfassendes Testerlebnis. Interessenten können sogar eine ganze Nacht im firmeneigenen Gästezimmer auf einem Wasserbett Probe schlafen, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen.